visual StorytellingEin Bild sagt mehr als tausend Worte. Bilder erregen unsere Aufmerksamkeit, wecken unsere Emotionen und erzählen Geschichten. Deshalb sind Bilder in einer guten Story nicht wegzudenken. Visual Storytelling ist eine der effektivsten Formen der Kommunikation. Ob Video oder Grafik- wir nehmen schneller diese Content-Formen wahr und schenken ihnen unsere Aufmerksamkeit.  Auch wenn visual Storytelling mit mehr Produktionsaufwand verbunden ist und  mehr Kreativität als das Storytelling in Form von Texten erfordert, sind Bilder und Videos nach wie vor das beliebte Instrument in der Unternehmenskommunikation. Geschichten, die mit Hilfe von Bildern erzählt werden, bleiben besser in Erinnerung der Zielgruppe und binden sie an die Marke nachhaltig.

Visuelles Storytelling ist allerdings nur dann erfolgreich, wenn die Bilder authentisch sind und die richtigen Gefühle auslösen. Wenn die Nutzer mit dem Bild nichts anfangen können, weil sie sich damit nicht identifizieren können oder wenn es zum Unternehmen schlicht und ergreifend nicht passt, dann wird die Story nicht verstanden.

Die Vorteile des visual Storytellings

  • Bilder sind keine Zeitfresser

    Bilder helfen nicht nur schnell eine Geschichte zu erzählen, sondern auch sie zu konsumieren. Wir nehmen sie viel schneller wahr als Texte oder Audiodateien. Während beim Lesen wir durchschnittlich nur 4-6 Wörter pro Sekunde mitbekommen, sind es nur kleinste Sekundenbrüche, die wir brauchen, um ein Bild wahrzunehmen. Kein Wunder, dass Bilder bevorzugt werden.

  • Bilder sind unkompliziert

    Wir müssen uns nicht anstrengen, um ein Bild wahrzunehmen. Das passiert automatisch und noch bevor wir bewusst ein Bild oder Video betrachten können und uns dazu Gedanken machen können, ist der erste Eindruck bereits entstanden und ist nicht mehr leicht zu ändern. Bei Texten dagegen müssen wir viel mehr gedankliche Arbeit investieren, um sie zu verstehen und inhaltlich zu bearbeiten.

  • Bilder wecken starke Emotionen

    Bilder beeinflussen unsere Gefühle eher als die Texte. Das geschieht meistens unbewusst und schnell. Wenn wir unser Newsfeed auf Facebook durchscrollen, bleiben wir immer bei den Bildern hängen. Das zeigt auch die Statistik: Posting mit Bildern und Videos haben immer bessere Reichweiten als reine Textpostings und sie werden auch häufiger geteilt.

  • Bilder sind verständlich

    Während der Interpretationsraum bei Texten relativ groß ist, erzählen die Bilder eine Geschichte so umfassend, dass wir nichts dazu erfinden müssen. Das macht die Story einfach und verständlich. Selten kann ein Text ein Bild in den Köpfen der Zielgruppe so genau entstehen lassen wie ein Bild. Fehlinterpretationen und Missverständnisse sind deshalb bei visuellem Storytelling nicht möglich.

  • Bilder machen Inhalte erlebbar

    Mit Bildern verbinden wir automatisch Lifestyle, Fashion, Beauty und Food. Doch visuelles Storytelling ist auch für Branchen geeignet, die keine hübschen Produkte, sondern komplizierte technische Dienstleistungen verkaufen. Der Clou ist sich von dem Verkaufsprodukt zu lösen und statt Produkteigenschaften die Lösung des Problems zu verkaufen. Das gelingt am besten mit Bildern, denn sie machen diese Lösung erst erlebbar. Auch so ein guter Text kann die Emotion, die man durch die Lösung des Problems erlebt, nicht so gut beschreiben wie ein Bild. Gerade abstrakte Produkte und Dienstleistungen sind aus diesem Grund auf Bilder angewiesen. Kann man ein kompliziertes System für die Sitzheizung spannend darstellen? Wahrscheinlich nicht. Doch ein warmes Gefühl an einem bitterkalten Morgen kann mit Bildern emotional visualisiert werden.