zeit-sparen-redaktionsplanContent Erstellung ist eine große Herausforderung für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Branche oder Größe. Große Unternehmen haben meistens zuständige Abteilungen, die den Redaktionsplan erstellen und demnach den Content produzieren. Kleine Unternehmen haben es nicht so leicht, denn meistens fehlt ihnen Zeit und Personal. Doch ob groß oder klein, die meisten Unternehmen konnten bereits feststellen, dass sich das Content Marketing nicht nebenbei betreiben lässt. Für alle, die die wertvolle Zeit dabei sparen wollen, ohne dass die Qualität vom Content darunter leidet, haben wir ein Zeitsparprogramm zusammengefasst.

1. Digitaler  Zettelkasten für Ihre Content Ideen

Eine der zeitintensivsten Stufen der Content Erstellung ist das Sammeln von Ideen. Wer schon im Vorfeld weist, wonach er suchen muss und wo er neue Content Ideen findet, kann dabei viel Zeit sparen. Content Ideen lauern überall – in unserem Newsfeed auf Facebook, in der Tageszeitung, die wir täglich online lesen, auf dem Blog der Konkurrenz. Wir stoßen auf die schönsten Content-Ideen immer dann, wenn wir keine Zeit haben uns damit genauer zu beschäftigen. Damit die schönen Ideen nicht verloren gehen, müssen sie gut abgespeichert sein. Einfach abspeichern oder gleich ein paar Stichwörter notieren und schon hat man die ersten Ideen für die nächsten Blogbeiträge oder Videos. Sobald Sie denken, dass der Text eine gute Inspiration für Ihren Content sein könnte, speichern sie ihn einfach in Ihrem digitalen Zettelkasten.

2. Ordnen Sie Ihren Zettelkasten

Der digitale Zettelkasten hat nur ein Problem. Wie jeder andere Kasten ist er irgendwann nicht mehr überschaubar. Deshalb sollten Sie von Anfang an dort Ordnung machen und die neuen Ideen gleich auf die richtige Stapel ablegen.

Tragen Sie deshalb Ihre Ideen gleich in Form von einer Tabelle ein:

  • Beschreiben Sie kurz die Idee für den Content
  • Notieren Sie, in welcher Form Sie diesen Content produzieren wollen: Soll das ein Blog-Text sein oder ein Facebook-Post? Eine Infografik oder gleich ein Video?
  • Auch die Headline sollten Sie gleich aufschreiben. Sie wird mit Sicherheit nicht endgültig sein, aber so können Sie später besser daran erinnern, welche Content-Vorstellung Sie hatten, als Sie diese Idee gefunden haben.
  • Platz für weitere Notizen, die Sie eintragen werden, wenn Sie weitere Ideen zum Thema bekommen.

Ob Sie den Plan digital oder in klassischer Papierform führen ist natürlich Geschmackssache, doch wenn Sie sich für die virtuelle Variante entscheiden, haben Sie mehrere Vorteile. Zum einen können Sie von überall auf den Plan zugreifen und müssen ihn nicht immer mitnehmen. Zum anderen können Sie ihn besser synchronisieren und mit den anderen Kollegen teilen.

Die bequemsten Tools für Ihren digitalen Zettelkasten:

  • Evernote: Ob Bilder, Texte, Videos oder Links – hier kann man nicht nur Infos abspeichern, sondern sie gleich taggen. Die Uhrzeit, Erstellungsort usw. werden automatisch mitnotiert. Alle Notizen können Sie beim free account auf zwei Geräten synchronisieren und bei premium account gleich auf mehreren. Ganz bequem: Morgens beim Frühstücken einen Link abspeichern im Handy und nachmittags im Büro ihn gleich weiter bearbeiten, ganz ohne lästiger Sucherei in den E-Mails.
  • Dewey: Eine kostenlose App für Chrome, die die Leserzeichen verwaltet. Die Lesezeichen werden dabei als Karten dargestellt und wen man möchte, auch als Screenshots abgespeichert. Über ein Suchfeld können Lesezeichen nach Bookmarks durchgesucht werden. Auch einzelne Lesezeichen und Tags können dabei festgelegt werden.
  • Pocket: Der später-Lesen Service für Chrome, der besuchte Seiten mit einem Mausklick abspeichern kann. Dazu einfach ein Konto anlegen, auf der gewünschten Seite auf die Pocket-Schaltfläche klicken und schon ist die Seite abgespeichert. Übrigens, Sie können auch eigene Schlagwörter hinzufügen, das erleichtert nachher die Suche nach der richtigen Seite.

Redaktionsplan

3. So kommen Sie auf schnelle Content-Ideen für Ihr Redaktionsplan

  • Nutzen Sie Google Alerts, um die Themen Ihrer Branche zu abonnieren. So bekommen Sie immer mit, wenn eine neue Studie zu Ihrem Thema, ein neuer Branchentrend oder ein anderer spannender Anhänger für Ihren Content veröffentlicht wird.
  • Abonnieren Sie Ihre Lieblingsseiten und Lieblingsthemen per RSS. Die App Feedly eignet sich übrigens perfekt dafür.
  • Buzzsumo hilft Ihnen Themen zu finden, die gerade besonders aktiv in den sozialen Netzwerken diskutiert werden.
  • Reden Sie mit den anderen: Ob eine Brainstorming Runde mit Kollegen oder ein Gespräch mit den Experten beim gemeinsamen Event, die spannendsten Content-Ideen kommen auf diese Weise zustande.

4. Redaktionsplan und Kalender

Oft wird dieser Schritt ausgelassen, doch er ist ein der wichtigsten. Damit Ihre Seite und Social Media Kanäle nicht lange leer stehen, müssen Sie den Content richtig einplanen. Am einfachsten gelingt es, wenn Sie sich einen Termin festlegen, bis wann der Plan für die kommenden Monate oder  am besten gleich  für die nächste Jahreshälfte fertig sein muss. In diesem Plan sollten folgende Informationen enthalten sein:

  • Der Tag der Veröffentlichung
  • Das Thema und der Titel des Artikels
  • Die Verbreitung über Social media
  • Bildmaterial zum Artikel
  • Am besten auch die Keywords dazu.

Sie können auch eine Spalte für die Ergebnisse einplanen, wo Sie die Views, Reaktionen und Kommentare dokumentieren – so sparen Sie sich am Ende des Jahres sehr viel Zeit, wenn Sie die neue Content Marketing Strategie einplanen werden und dazu die Evaluation vom letzten Jahr brauchen werden.