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Warum sollte man überhaupt Bloggen?

Jeder, der etwas zu sagen hat, kann sich mit einem Blog an die Welt wenden. Heute bloggen Unternehmen, Stiftungen, Organisationen, Mütter, Fashionistas, Technik-Freaks und Verfechter vielfältiger Spezialinteressen. Von oberflächlich bis tiefschürfend, die Themen von Blogs decken die gesamte Bandbreite menschlicher Interessen ab. Und das Beste dabei ist: Blogs werden gelesen. Die Inhalte von Blogs werden inzwischen auch in „klassischen“ Medien aufgegriffen und diskutiert. Ob man sein Hobby vorstellen oder durch Content Marketing sein Business pushen will, ein Blog ist dafür ein ideales Instrument.

Für welchen Blog-Anbieter soll ich mich entscheiden?

Es gibt auf dem Markt einige etablierte Bloganbieter, wobei Blogger und WordPress zu den bekanntesten zählen. Blogger gehört zu Google und ist in den USA weiter verbreitet als hier in Deutschland. Trotz seiner Zugehörigkeit zur größten Suchmaschine performt WordPress momentan besser, was die Auffindbarkeit in Suchmaschinen betrifft.

Profi-Blogger tendieren also eher dazu, einen WordPress Blog aufzusetzen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Man kann sich bei WordPress anmelden und einen Blog starten, der mit .wordpress gehostet wird. Der Vorteil ist, dass man sich beim Hosting um nichts kümmern muss. Der Nachteil besteht darin, dass ein solcher Blog nur ohne Werbebanner betrieben werden darf. Eine nachträgliche Monetarisierung ist dann mit einem Hostingwechsel verbunden.

 

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Um was soll es auf meinem Blog gehen?

Thematisch ist eigentlich alles möglich, dennoch sollte es eine bestimmte Zielsetzung geben. Ein privater Blogger tut gut daran, über Themen zu schreiben, die ihm nahe sind – alles andere artet schnell in Quälerei aus. Bloggen ist auch für Unternehmen eine ideale Methode, sich im eigenen Segment als Spezialist zu positionieren. Hierfür ist guter Content, der regelmäßig gepostet wird die Voraussetzung!

Wie finde ich den passenden Webspace und die passende Domain für meinen WordPress Blog?

Die Möglichkeiten, an Webspace zu kommen, sind heute sehr vielfältig: man hat hier die Qual der Wahl. Im Grunde geht es dabei darum, dass man einen eigenen „Platz“ im Netz hat, wo die eigenen Inhalte dann publiziert werden. Dafür stellt der Anbieter des Webspace die Technologie und auch den Speicherplatz zur Verfügung. Wer einen eher privaten Blog bei WordPress hostet, braucht sich um den Webspace nicht mehr zu kümmern. Alle anderen wählen aus einem der zahlreichen Hosting-Anbieter aus. Das Beste ist, man liest sich die Erfahrungsberichte anderer Nutzer durch oder lässt sich von anderen Bloggern jemanden vor Ort empfehlen.

Wie finde ich die richtige Domain?

Die Domain kann man entweder über seinen Webspace-Anbieter buchen (je nach Angebot) oder sie über eine der zentralen Vergabestellen für sich reservieren. Deutsche Auftritte enden mit .de, kommerzielle Angebote mit .com und wenn der Wunschname nur noch mit .net verfügbar ist, dann kann man diesen durchaus wählen. Keinesfalls sollte man die Rechte anderer, besonders Markenrechte verletzen. Das kann sehr teuer werden! Auch fantasievolle Domains klingen zwar schön, besser ist es jedoch, der Name der Seite weist schon deutlich darauf hin, was den Besucher auf der Seite erwartet.

Bild von WordPress ButtonsWie finde ich den richtigen Hoster für meinen WordPress Blog?

Auch Hosting-Provider gibt es heute wie Sand am Meer. Hier kann man ruhig zu einem preiswerten Anbieter greifen, wenn man nur einen eher privaten Blog mit überschaubaren Zugriffszahlen starten will. Wer jedoch professionell bloggen will, sollte etwas tiefer in die Tasche greifen, damit die Technik dem Traffic auch standhält. Die Ausfallzeiten sollten möglichst klein sein – diese Informationen bekommt man zuhauf im Netz.

Unser Tipp: Testen Sie doch einmal das Angebot vom Hosting-Provider veryHost.com. Dort können Sie nicht nur mit wenigen Klicks WordPress installieren sondern auch für überschaubare Kosten Ihre Domain hosten lassen.

Bei den Erfahrungsberichten sollte man darauf achten, dass es authentische Berichte sind. So kann man von Anfang an den besten Anbieter wählen und spart sich lästiges Wechseln. Übrigens: Der Upgrade in ein größeres Hosting-Paket ist immer problemlos möglich. Echter Service zeigt sich dort, wo auch ein Downgrade möglich ist.

Warum sollte man immer das aktuelle WordPress installieren (lassen)?

WordPress wird beständig aktualisiert, um Sicherheitslücken zu schließen und die Performance zu verbessern. Man sollte also nicht nur beim Start die aktuelle Version installieren, sondern auch alle Updates möglichst zeitnah ausführen. So bleibt der eigene WordPress Blog sicher und stabil. Über anstehende Updates wird man im Blog informiert, man kann jedoch auch einstellen, dass sich die aktuelle Version immer automatisch aufspielt. Das ganze ist übrigens kostenlos.

Dem Blog das richtige Aussehen geben: mit kostenlosen oder kostenpflichtigen Themes?

Nach der Einrichtung von WordPress ist der neue Blog ja zunächst noch ein reines „Gerüst“, ohne optische Hülle und Inhalte. Es gibt nun unzählige kostenlose Themes, also das Layout bestimmende Plugins, für Ihren WordPress Blog. Sie können hier quasi für alle Ausrichtungen eines Blogs etwas finden: von der seriösen Rechtsanwaltskanzlei bis zur verspielten Mode-Seite, hier findet jeder das richtige „Outfit“ für den Blog.

Die meisten Themes sind sehr gut, manche verbergen jedoch Einfallstore für Hackerangriffe. Wer professionell bloggen will, sollte möglichst zu einem Profi-Theme greifen. Diese sind sicher und man kann sich bei Fragen an den Support wenden. Zu bevorzugen sind Themes, die ein Child-Theme ausgelagert haben. An diesem nimmt man dann alle Änderungen vor, während das Parent-Theme unberührt bleibt. Das sorgt für erhöhte Sicherheit.

Die Wahl des richtigen Templates ist besonders wichtig, wenn man einen Shop unter WordPress betreiben will. Die Shop-Software Woocommerce mit ihrer deutschen Erweiterung Woocommerce Germanized ist kostenlos erhältlich. Um einen rechtssicheren Shop betreiben zu können, ist jedoch ein passendes Template unerlässlich.

Wie kann ich mein Theme am besten anpassen?

Bild von wordpress design

Wer die Programmiersprache PHP und die Beschreibungssprache CSS beherrscht, kann sein gewähltes Template meist beliebig verändern, wenn der Quellcode zugänglich ist. Alle anderen können das Theme auch über die Benutzeroberfläche anpassen, und sollten dies auch tun. Ein individuelles Banner, ein eigenes Logo, ein stimmiges Farbkonzept und schöne Bilder geben jedem Blog ein ganz eigenes Gesicht.

Was sind eigentlich Plugins?

Plugins sind kleine programmierte Erweiterungen, von denen es ebenfalls unzählige gibt. Von SEO Opimierung über Statistiken bis hin zu Kontaktformularen und optischen Änderungen, die Liste der Plugins ist endlos. Sie gehören ebenfalls zu den Komponenten, mit denen ein Blog unverwechselbar wird. Plugins sind kostenlos und stellen manchmal ein Sicherheitsrisiko dar. Man sollte nur ausgewählte und bewährte Plugins installieren, sonst kann es schnell passieren, dass man selbst vom Sicherheits-Plugin ausgesperrt wird. Auch zu viele Plugins, die gleichzeitig laufen, können sich gegenseitig behindern und die Geschwindigkeit, also die Ladezeiten des WordPress Blogs negativ beeinflussen.

Einige unverzichtbare Plugins

  • Zu dem Klassikern und wichtigsten Plugins zählt YOAST Seo. Mit diesem Tool lassen sich einfach und schnell die eigenen Beiträge für Suchmaschinen optimieren.
  • Mit Contact Form 7 ermöglicht man Besuchern den direkten Kontakt über das Anlegen eines Kontaktformulars.
  • WP SuperCache beschleunigt die Seitenaufrufe enorm, was besonders die Besucher freuen wird.
  • QueryWall ist eine gute Firewall, die bösartige Zugriffe auf den Blog verhindert.

SEO (Search Engine Optimization)

SEO bedeutet schlicht: Suchmaschinenoptimierung. Wer zu einem Thema schreibt, möchte natürlich auch gefunden werden. SEO ist ein weites Feld, darum kommen jetzt einige unverzichtbare Tipps für den Anfang:

  • Ein Blog sollte auch von mobilen Geräten aus aufrufbar sein.
  • Jeder Artikel sollte ein Haupt-Keywort haben. YOAST Seo macht es dann leicht, die Verteilung dieses Wortes zu beurteilen.
  • Es sollten immer Überschriften definiert werden.
  • Artikel sollten mindestens 300 Wörter haben.

 

Bild von Bloggerin am Schreibtisch

Artikel veröffentlichen – Wie gehe ich am besten beim Schreiben vor?

Wer regelmäßig bloggen will, erstellt sich am besten einen Redaktionsplan für seinen WordPress Blog. Optimal ist es, wenn man in regelmäßigen Abständen seine Artikel veröffentlicht. Also nicht an drei Tagen hintereinander, und dann vier Wochen gar nicht. Die Leser wollen bei der Stange gehalten werden, und auch Google schätzt Blogs, auf denen regelmäßig etwas veröffentlicht wird, als relevanter ein. Die wichtigste Regel lautet jedoch, dass man stets versuchen sollte, mit seinen Texten einen Mehrwert für seine Besucher zu schaffen. Das funktioniert am besten, wenn man sich selbst für ein Thema begeistern kann. Aber auch gut unterhalten zu werden kann einen Mehrwert darstellen. Wer ein Lächeln auf die Gesichter seiner Leser zaubert, wird gern wieder besucht.

Wie mache ich meine Beiträge bekannt? Die besten Tipps zum tollen Start mit dem Blog

Die ersten Beiträge sind geschrieben, und man wartet gespannt auf begeisterte Kommentare und freundliche Mails – doch es passiert erst einmal: Nichts. Natürlich, niemand kennt die Seite und ihre Inhalte. Wie macht man also zum Start auf sich aufmerksam?

  • Andere Blogs besuchen und kommentieren: Wer gerade bei thematisch verwandten Blogs vorbeischaut und dort einen Kommentar hinterlässt, beginnt ein Netz zu knüpfen. Einen Einstieg finden Sie bei uns in unserer Blogparade.
  • Auch Social Media benutzen: Instagram, facebook, Google+ und Co sind notwenig, um einen Blog bekannt zu machen. Wenigstens eines dieser Netzwerke sollte man verwenden.
  • Immer dran bleiben! Auch wenn es dauern kann, bis man bekannter wird, sollte man nie aufgeben.
  • Top Themen bearbeiten: Was ist das heiße Thema im eigenen Themenbereich? Wer dies aufgreift erhöht die Chance, mit seiner Meinung wahrgenommen zu werden.

Happy Blogging!

Lese-Tipp: Die Blogger-Reihe der Content-Redaktion